»Transparenz«

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im Dunkel
meiner Augen
ist die Trauer tief
im Leuchten meiner Augen
ist die Freude
ein Stern der schon verglüht
ich muß
die Sehnsucht lassen
seltsam vertraut
umarmt mich der Schmerz
und singt mit mir
das Tränenlied
Herbst kommt
mit unwiderruflichen
Schritten
nimmt mich mit
und färbt mir
das entblätterte Herz
roter als Blut

Ulrike Sokul ©
10/ 1998

 

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37 Gedanken zu „»Transparenz«

  1. Die Transparenz des filigranen Lichtbildes unterzeichnen unsichtbar, da transparent, jede Zeile des Poems. Wenn Sehnsucht nach Vergangenheit transparent wird, vergießen Wörter Tränen wie Augen Trauer tragen hinter all dem vergossenen roten Herzblut…✨

    Liebe Grüße an Euch, ich mag Eure Arbeit✨

    Gefällt 4 Personen

  2. Filigrane Worte… wenn es diesen Begriff gibt, dann ist es das, was Ulrike aus Woertern macht…. und sie ummanteln Gefuehle…… wie Du, Rita es schaffst, das in Deinen Fotos aufzugreifen , ist mehr als bemerkenswert! irgendwie jinundjangig

    Gefällt 3 Personen

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